Der Alte

Folge 365 – „Lautloser Tod“

60 min
Staffel 38 – Episode 04

Erster Sendetermin: 13. April 2012 (ZDF – Deutschland)

Ein gemütlicher Abend neigt sich seinem Ende zu – für Kommissar Riedmann (Markus Böttcher) hätte es gar eine vielversprechende Nacht werden können, wäre ihm nicht ein skrupelloser Mörder zuvorgekommen: Eine junge Frau hatte den Kommissar an der Theke einer Bierkneipe angesprochen. Beide hatten sich auf Anhieb gut verstanden, Riedmann hatte sie sogar in ihre Wohnung begleitet. Kaum aber war hinter ihnen die Tür ins Schloss gefallen, erhielt der Kommissar einen schweren Schlag auf den Kopf. Als wenig später seine Kollegen zum Tatort gerufen werden, liegt nur unweit entfernt von dem bewusstlosen Riedmann die Leiche von Nicola Schwarz (Sandra Koltai).

Details

Inhalt

Ein gemütlicher Abend neigt sich seinem Ende zu – für Kommissar Riedmann (Markus Böttcher) hätte es gar eine vielversprechende Nacht werden können, wäre ihm nicht ein skrupelloser Mörder zuvorgekommen: Eine junge Frau hatte den Kommissar an der Theke einer Bierkneipe angesprochen. Beide hatten sich auf Anhieb gut verstanden, Riedmann hatte sie sogar in ihre Wohnung begleitet. Kaum aber war hinter ihnen die Tür ins Schloss gefallen, erhielt der Kommissar einen schweren Schlag auf den Kopf. Als wenig später seine Kollegen zum Tatort gerufen werden, liegt nur unweit entfernt von dem bewusstlosen Riedmann die Leiche von Nicola Schwarz (Sandra Koltai).

Hauptkommissar Herzog (Walter Kreye) und seine Kollegen der Münchener Kripo nehmen die Ermittlungen auf. Nicola Schwarz wurde offenbar von einem schweren Kronleuchter getroffen, der auch Riedmann niederstreckte, und anschließend erdrosselt. Ihr Mörder war zuvor in die Wohnung eingedrungen und hatte wohl auf die junge Frau gewartet. Dass Riedmann mit dem Leben davon kam, grenzt dabei an ein Wunder. Dennoch rätseln die Kommissare über das Mordmotiv. Eine Tat im Affekt können sie jedenfalls ausschließen, was aber den Ex-Freund der Toten, Michael Arendt (Sven Gerhardt), nicht sonderlich entlastet. Denn, obwohl Nicola sich von ihm getrennt hatte, stellte er der jungen Frau weiterhin nach und bedrängte sie regelrecht mit Liebesbekundungen und Briefen. Kneipenbesitzer Freddy (Gerhard Acktun) hatte allerdings auch beobachtet, dass Nicola an dem schicksalhaften Abend mehrfach versucht hatte zu telefonieren. Tatsächlich hatte die junge Frau verzweifelt eine Freundin erreichen wollen, doch Birgit Fuchs (Vanessa Jeker) bleibt nach wie vor verschollen. Weder Birgits Vater noch ihre Arbeitskollegen am Set der berüchtigten Filmproduktion Weinberger & Möller können ihr Verschwinden erklären. Da wird die Leiche der jungen Frau entdeckt. Sie wurde erdrosselt. Für die Kommissare besteht kein Zweifel über den Zusammenhang der Morde, doch warum mussten die Frauen sterben? Birgit galt als ehrlich und zuverlässig, und auch sie hatte sich erst vor kurzem von ihrem Freund Karsten Möller (Roman Knižka), einen Ex-Polizisten und nunmehr Soap-Reporter, getrennt. Möller wehrt sich zwar vehement gegen den Verdacht der Kommissare, doch diese behalten den Ex-Kollegen im Visier. Allerdings fehlt Herzog und seinen Kollegen weiterhin jeglicher stichhaltiger Hinweis, da taucht ein Video auf, das sowohl Möller als auch seine Kollegen am Filmset in dringende Erklärungsnot bringt…

Stab und Besetzung

Darsteller Walter Kreye, Michael Ande, Pierre Sanoussi-Bliss, Markus Böttcher, Ulf J. Söhmisch, Roman Knižka, Xaver Hutter, Liane Forestieri, Katja Studt, Stefan Wilkening, Sven Gerhardt, Sabrina Frank, Sandra Koltai, Thomas Meinhardt, Gerhard Acktun, Vanessa Jeker, Verena Konietschke, Mirja Schmidt, u. v. a. m.
Produktion Neue Münchner Fernsehproduktion GmbH & Co. KG
Produzentin Susanne Porsche
Drehorte München und Umgebung
Standfotos Michael Marhoffer
Produktionszeit 29.03. – 15.04.2011
Regie Hartmut Griesmayer
Kamera Rolf Greim
Redaktion Sabine Groß, ZDF
Buch Hartmut Griesmayer u. Ute Geber
Casting Intern
Produktionsleitung Rolf Seyfried
Szenenbildner Ingrid Lazarus
Kostümbildnerin Greta Zeppel
Schnitt Doris Jänchen
Ton Johannes Rommel
Musik Helmut Trunz