Der Alte

Folge 359 – „Nur noch die Finsternis“

60 min
Staffel 38 – Episode 02
Erster Sendetermin: 16. September 2011 (ZDF – Deutschland)

Es ist bereits spät in der Nacht, als die Kommissare der Kripo München auf dem Gelände der Firma „Blomstedt“ eintreffen. Vor dem Hauptgebäude stehen schon etliche Polizeiwagen: Rolf Herzog (Walter Kreye) und seine Kollegen werden von den Streifenbeam­ten erwartet, die ihnen zügig den Weg in die Chefetage weisen. Dort hatte kurz zuvor ein Wachdienstangestellter den Chef des Unternehmens Herbert Blomstedt (Martin Halm) und dessen Prokuristen Klaus Probst (Anton Algrang) tot aufgefunden. Offenbar wurde auf beide Männer aus kurzer Distanz geschossen. Der schreckliche Doppelmord geschah vor weniger als einer Stunde.

Details

Inhalt

Es ist bereits spät in der Nacht, als die Kommissare der Kripo München auf dem Gelände der Firma „Blomstedt“ eintreffen. Vor dem Hauptgebäude stehen schon etliche Polizeiwagen: Rolf Herzog (Walter Kreye) und seine Kollegen werden von den Streifenbeam­ten erwartet, die ihnen zügig den Weg in die Chefetage weisen. Dort hatte kurz zuvor ein Wachdienstangestellter den Chef des Unternehmens Herbert Blomstedt (Martin Halm) und dessen Prokuristen Klaus Probst (Anton Algrang) tot aufgefunden. Offenbar wurde auf beide Männer aus kurzer Distanz geschossen. Der schreckliche Doppelmord geschah vor weniger als einer Stunde.

Die Kommissare nehmen sogleich die Ermittlungen auf, da taucht unerwartet Larissa Blomstedt (Anne Ratte-Polle) im Büro ihres Mannes auf. Sie hatte die Hintertür des Firmengebäudes benutzt, da dies der kürzeste Zugang von ihrem Haus ist, das sich direkt hinter der Firma befindet. So konnte sie unerkannt bis in die Chefetage dringen – womöglich ein Weg, den auch der Täter genommen hatte. Als die Kommissare die zutiefst schockierte junge Frau zurück begleiten, wird sie schlagartig müde. Gerade rechtzeitig stellen Herzog und seine Kollegen fest, dass sich in der Milch, die Larissa zu sich genommen hatte, eine hohe Dosis an Schlafmittel befand. Und sie finden auch die Mordwaffe, die unter dem Kissen der jungen Frau versteckt lag. Rasch drängt sich also die Frage auf: Hatte Larissa ihren Ehemann und dessen Mitarbeiter getötet und wollte sich nun auf diesem Wege selbst das Leben nehmen? Den Verdacht der Kommissare versucht vor allem Anja Probst (Anja Schneider) zu bestätigen. Sie ist überzeugt, dass ihr Mann sterben musste, da er Larissas vermeintliche Untreue zu entlarven drohte. Und auch die Haushälterin im Hause Blomstedt weiß zu berichten, dass Larissa am Nachmittag vor dem doppelten Mordanschlag einen ominösen Besucher empfangen hatte. Danach schien die junge Frau gänzlich verstört. Frau Brenner (Evelyn Plank) kann den Mann sogar beschreiben, und tatsächlich stellt sich heraus, dass dieser schon aufgrund kleinerer Betrugs- und Erpressungsdelikte aktenkundig ist. Als aber die Kommissare Gregor Hofer (André M. Hennicke) befragen wollen, ist er bereits tot. Augenscheinlich wurde er vom Täter überrascht und mit einem Messerstich ermordet. Seine gehörlose Tochter Renate (Amelie Kiefer) kann wenig über die kriminellen Verstrickungen ihres Vaters aussagen, doch sie erkennt Larissa aus einem Video, das Gregor auf seinem Notebook gespeichert hatte. Dennoch – je weiter die Kommissare recherchieren, desto unübersichtlicher scheinen die Zusammenhänge, bis der Täter endlich in eine Falle tappt…

Stab und Besetzung

Darsteller Walter Kreye, Michael Ande, Pierre Sanoussi-Bliss, Markus Böttcher, Ulf J. Söhmisch, Anne Ratte-Polle, André M. Hennicke, Amelie Kiefer, Anja Schneider, Claudia-Sofie Jelinek, Martin Halm, Anton Algrang, Anian Zollner, Evelyn Plank, Michael A. Grimm, u. v. a. m.
Produktion Neue Münchner Fernsehproduktion GmbH & Co. KG
Produzentin Susanne Porsche
Drehorte München und Umgebung
Standfotos Michael Marhoffer
Produktionszeit 01.02. – 17.02.2011
Regie Ulrich Zrenner
Kamera Johannes Kirchlechner
Redaktion Sabine Groß, ZDF
Buch Albert Sander
Casting Intern
Produktionsleitung Rolf Seyfried
Szenenbildner Christian Kettler
Kostümbildnerin Greta Zeppel
Schnitt Matthias Wilfert
Ton Tomas Kanok
Musik Eberhard Schoener