Der Alte

Folge 358 – „Schleichendes Gift“

60 min
Staffel 38 – Episode 01
Erster Sendetermin: 09. September 2011 (ZDF – Deutschland)

Es ist ein trauriger Anblick, der sich den Kommissaren an diesem Vormittag bietet: Im Hinterhof eines der Wohnhäuser einer tristen Siedlung, versteckt durch die übervollen Mülltonnen, liegt die Leiche einer Frau. Um ihren Hinterkopf hat sich eine kleine Blutlache gebildet. Elke Sartorius (Susanne Schroeder) lebte allein. In ihrer Wohnung finden sich keine Spuren eines Kampfes oder Verwüstung, alles scheint sauber und ordentlich. Dennoch zeigen erste Erkenntnisse am Tatort, dass sich die 50jähringe kaum freiwillig in den Tod gestürzt hatte.

Details

Inhalt

Es ist ein trauriger Anblick, der sich den Kommissaren an diesem Vormittag bietet: Im Hinterhof eines der Wohnhäuser einer tristen Siedlung, versteckt durch die übervollen Mülltonnen, liegt die Leiche einer Frau. Um ihren Hinterkopf hat sich eine kleine Blutlache gebildet. Elke Sartorius (Susanne Schroeder) lebte allein. In ihrer Wohnung finden sich keine Spuren eines Kampfes oder Verwüstung, alles scheint sauber und ordentlich. Dennoch zeigen erste Erkenntnisse am Tatort, dass sich die 50jähringe kaum freiwillig in den Tod gestürzt hatte.

Hauptkommissar Herzog (Walter Kreye) und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf. Über zehn Jahre hatte Elke Sartorius als Putzfrau in einem Nachtclub gearbeitet, dann kündigte sie plötzlich. Der dubiose Juri Oleg (Devid Striesow), Besitzer des Clubs, kann sich die Gründe nicht erklären. Elke hatte nicht viel bei ihm verdient, dennoch behauptet Max Sartorius (Franz-Xaver Brückner), der Sohn der Toten, sie habe eine hohe Summe erwartet. Woher das Geld kommen sollte, kann er der Polizei allerdings nicht sagen. Die Kommissare erfahren aber auch von einer jungen Frau, die Elke vor etwa zwei Jahren bei sich aufgenommen hatte. Diese Tatsache verleiht dem Fall jedoch eine unerwartete Brisanz: Denn Laura (Janina Stopper), die nunmehr eine wichtige Zeugin sein könnte, wurde einst als vermisst gemeldet. Erst am selben Morgen hatte Kommissar Heymann dem Onkel des Mädchens, Staatsanwalt Clemens Tiefensee (Peter Kurth), zugesagt, die Suche nach der Vermissten noch einmal aufzugreifen. Lauras Familie hatte nämlich im Internet ein Bild ihrer Tochter entdeckt, auf dem das Mädchen in lasziver Pose zu sehen ist. Laura war erst sechzehn Jahre alt, als sie damals auf dem Weg zur Schule verschwand. Das Foto ist seither das erste Lebenszeichen des Mädchens. Unter Hochdruck beginnen die Kommissare nun die Suche nach Laura. Eine vage Spur führt zunächst wieder in den Nachtclub von Juri Oleg, der allerdings beteuert, die junge Frau nie gesehen zu haben. Doch der Russe ist für die Polizei kein unbeschriebenes Blatt: Oleg wird des Menschenhandels verdächtigt. Zu groß aber scheint die Angst seiner Mitarbeiterinnen, gegen ihn auszusagen, so dass ihm nie eine Straftat bewiesen werden konnte. Dennoch erfahren die Kommissare, dass Laura noch lebt und im Club oft anzutreffen ist. Herzogs Versuch allerdings, das Mädchen zu bewegen, ihre Familie wieder aufzusuchen, schlägt fehl. Laura will ihre Vergangenheit unbedingt vergessen und sucht dabei Ablenkung in Alkohol und Drogen. Da wird auch sie tot aufgefunden. Und wieder einmal führt eine heiße Spur die Kommissare zu Juri Oleg..

Stab und Besetzung

Darsteller Walter Kreye, Michael Ande, Pierre Sanoussi-Bliss, Markus Böttcher, Ulf J. Söhmisch, Peter Kurth, Devid Striesow, Janina Stopper, Jan-Gregor Kremp, Katharina Müller-Elmau, Jannik Schümann, Katharina Nesytowa, Franz-Xaver Brückner, Susanne Schroeder, Thomas Gräßle, Konstatin Moreth, Matthias Kostya, Rainer Haustein, u. v. a. m.
Produktion Neue Münchner Fernsehproduktion GmbH & Co. KG
Produzentin Susanne Porsche
Drehorte München und Umgebung
Standfotos Michael Marhoffer
Produktionszeit 01.03. – 17.03.2011
Regie Ulrich Zrenner
Kamera Anton Petsche
Redaktion Sabine Groß, ZDF
Buch Ute Geber
Casting Intern
Produktionsleitung Rolf Seyfried
Szenenbildner Christian Kettler
Kostümbildnerin Greta Zeppel
Schnitt Matthias Wilfert
Ton Tomas Kanok
Musik Eberhard Schoener